Strom sparen – Allgemeine Tipps

GG-Berlin / pixelio.de
GG-Berlin / pixelio.de

Angesichts der Tatsache, dass die Energiekosten nur einen Weg kennen – nach oben – die Gehälter aber nicht im gleichen Maße mit steigen, muss man sich überlegen wie man die Stromkosten effektiv senken kann. Eine Form davon könnte sein, dass man schlicht weniger Strom verbaucht und somit die Gesamtkosten auf gleichem Niveau halten kann oder sogar senken kann.

Allgemeine Stromspartipps

Stand-By-Verbrauch vermeiden

Der Stand-By-Verbrauch der elektronischen Geräte erscheint auf den ersten Blick nicht sonderlich hoch. Doch dieser hat es in sich, denn dieser Verbauch wird permanent vom Gerät benötigt, d.h. dass das Gerät 24 Stunden in 365 Tagen mindestens diesen Verbrauch aufweißt.

Für die Berechnung der Stromkosten gilt folgende Formel:
Kosten = Watt * Stunden * Tage * Strompreis
Nehmen wir mal 1 Watt Stand-By-Verbrauch an, das Gerät befindet sich 20 Stunden im Stand-By-Modus und einen Strompreis von 0,27€ (Stand 2013), dann ergibt das folgende Kosten:
Kosten = 1 W * 20h * 365d * 0,27€ = 1,971€ pro Jahr

Hat man noch ältere Geräte, dann ist der Stand-By-Verbrauch höher und damit auch die Kosten. So gibt es DVB-T-Receiver mit einem Stand-By-Verbrauch von 10W. Dass wären dann 19,71€ pro Jahr. Und man muss natürlich beachten, dass man alle Stand-By-Verbräuche addiert. So können durchaus 100€ nur für den Stand-By-Verbrauch zusammen kommen.

Diese Kosten lassen sich senken, in dem man die Stand-By-Geräte richtig ausschaltet. Entweder haben die Geräte einen echten Ausschalter oder man hängt sie an eine Steckdosenleiste mit Kippschalter. Dies geht natürlich nicht mit allen Geräten. Eine Telefon samt Anrufbeantworter muss im Stand-By bleiben, damit man angerufen werden kann und auch der Anrufbeantworter das Gespräch annehmen kann. Hier lohnt es sich eventuell ein neues Gerät mit geringerem Stand-By-Verbrauch anzuschaffen.

Aber ein Fernseher zum Beispiel benötigt keinen Stand-By-Verbrauch. Er hat nur einen Stand-By wegen dem Komfort. So muss man nur die Fernbedienung nutzen, um ihn zu aktivieren.

Nacht für energieintensive Geräte nutzen

Wenn man über einen Zweitarifzähler verfügt, dann macht es Sinn, einige Arbeiten in die Nacht zu verlegen. So spart man ebenfalls Geld, da der Nachtstrom aufgrund der geringen Auslastung des Stromnetzes günstiger ist, als der normale Strom.


3 Gedanken zu „Strom sparen – Allgemeine Tipps

  1. Schade, dass ich keinen Mehrtarifstromzähler habe, denn die Idee mit der Verlagerung von Arbeit in die Nacht ist schon gut. Gerade an den Wochenenden arbeite ich ohnehin auch mal bis in die Nacht und hätte diese Option gerne genutzt. Was den Standby Verbrauch betrifft, so achte ich schon darauf, dass die meisten Elektrogeräte an Steckleisten angeschlossen sind. Hier konnte ich trotz der steigenden Strompreise schon eine Reduktion der Stromkosten erreichen.

  2. Wichtige Tipps, die jeder im Alltag beachten kann und auch sollte, denn bei den immer weiter ansteigenden Strompreise sollte jeder versuchen da zu sparen, wo es tatächlich auch möglich ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.